Jürgen Höllers Erfolgs-Blog

26
Sep

Ohne Worte!

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7 Experten-Tipps zu typischen Signalen der Körpersprache 

Neben verbaler Kommunikation dient auch die Körpersprache zur Verständigung untereinander. Meist unbewusst sendet jeder Signale aus, die bestimmte Reaktionen und Empfindungen beim Gegenüber hervorrufen. Wer die Sprache des Körpers versteht, der weiß: Mimik und Gestik, kleine Bewegungen und eine bestimmte Haltung haben einen starken Einfluss darauf, wie andere uns wahrnehmen. Wer von seinen Mitmenschen richtig verstanden werden möchte, sollte daher die Signale der Körpersprache kennen und die passenden Botschaften aussenden.“

1. Erster Eindruck prägt

Schon die ersten Sekunden einer Begegnung können über dauerhafte Sympathie oder Antipathie entscheiden. Reger Augenkontakt signalisiert  beispielsweise Aufgeschlossenheit und Interesse. Ausweichende Blicke und eine nervöse, gebeugte Körperhaltung hingegen erwecken den Eindruck einer unsicheren und verschlossenen Persönlichkeit. Neigt das Gegenüber den Kopf zur Seite, deutet dies auf eine harmlose Person hin und erzeugt Sympathie.

2. Lächeln öffnet Türen

Auf ein Lächeln reagieren Menschen automatisch zustimmend. Freundliche Mimik beeinflusst zudem auch die eigene Einstellung. Wer positiv denkt und Zufriedenheit ausstrahlt, hat gute Chancen, dass die Mitmenschen auf die ausgesendeten Signale reagieren und diese reflektieren.

3. Negative Ausstrahlung

Ebenso sensibel reagiert der Mensch auf potenzielle Gefahr und Bedrohung. Dringt ein fremder Gesprächspartner etwa zu weit in die eigene Distanzzone ein, erzeugt diese vermeintliche Überlegenheit Angst. Welchen Abstand wir als angenehm empfinden, hängt stark von dem Bekanntheits- und Vertrauensgrad ab. Zusammengepresste Lippen assoziieren wir zudem mit Verbissenheit und innerer Anspannung. Starre Gesichtszüge und unverwandtes Anstarren signalisieren Überheblichkeit und die bewusste Erhöhung sozialer Distanz.

4. Mehr als 1.000 Worte

Offene Augen und stetiger Blickkontakt zeigen Interesse. Redner sollten Letzteren daher stets suchen, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer aufrechtzuerhalten. Angehobene Augenbrauen erwecken den Eindruck von Skepsis und sehr häufiger Lidschlag deutet auf Unsicherheit hin. Aber auch keine Blicke sprechen Bände: Würdigt der Gesprächspartner uns keines Blickes, signalisiert dies Abneigung und Gleichgültigkeit.

5. Immer Haltung bewahren

Schon Kleinkinder imitieren Körperhaltung und Gestik der Personen, in deren Gegenwart sie sich wohlfühlen. Im Sitzen unterstreichen eine offene Körperhaltung und locker auf dem Schoß gefaltete Hände zudem ein gesundes Selbstbewusstsein. Lehnt sich der Gesprächspartner jedoch mit verschränkten Armen zurück, scheint er Distanz aufbauen zu wollen. Gebückte Haltung verbinden wir unterbewusst mit Verschlossenheit und Angst. Leicht federnder und sicherer Gang spiegelt dagegen eine positive Stimmung und Wohlsein wider, ebenso wie im Stand gekreuzte Beine, die wir bei Erscheinen Fremder im Raum meist erst einmal wieder auseinander nehmen.

6. Vorsicht im Gespräch

Ständige Berührungen an Gesicht und Hals deuten viele als Zeichen von Anspannung und sogar Unehrlichkeit. Schützen wir im Gespräch den verletzlichen Punkt zwischen Kehlkopf und Brustbein mit unserer Hand, verrät dies unserem Gegenüber ein Gefühl von Unsicherheit und Angst. Hierzu zählt auch das Spielen mit der Halskette. Männer greifen sich zudem häufig in den Nacken als Zeichen des emotionalen Unbehagens.

7. Andere Länder – andere Signale

Signale der Körpersprache, die Kinder von den Eltern adaptieren, variieren in den unterschiedlichen Kulturkreisen und bieten viel Raum für Missverständnisse. Mit einem Kopfnicken beispielsweise bringen wir unsere Zustimmung zum Ausdruck. In anderen Kulturkreisen kann eine ähnliche Geste aber auch genau das Gegenteil bedeuten. Jeder, der eine Reise plant, sollte sich daher vorab über die Gepflogenheiten des anderen Kulturkreises genau informieren.

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Gast Montag, 16. Juli 2018