Jürgen Höllers Erfolgs-Blog

28
Mai

Baue Dir ein starkes Selbstbewusstsein auf!

Veröffentlicht von am in Persönlichkeit
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„Jedes Kind wird als Genie geboren.“

- Albert Einstein -

Vor einigen Jahrhunderten, so heißt es in einer alten Sage, existierte ein Zauberspiegel. Dieser Zauberspiegel hatte die außergewöhnliche Eigenschaft, die Menschen, die sich darin spiegelten, so wiederzugeben, wie sie in Wirklichkeit waren. Der Zauberspiegel gab also nicht das Aussehen zurück, sondern spiegelte den wahren Charakter, die wahre Persönlichkeit, den echten inneren Kern eines jeden.

 

Eines Tages schaute ein junger Mann, kaum 30 Jahre alt, in diesen Spiegel. Der Mann war arm, setzte wenig Hoffnung auf seine Zukunft und besaß praktisch überhaupt kein Selbstvertrauen mehr. Als er jedoch in dem Spiegel seine wahre Persönlichkeit erblickte, konnte er kaum glauben, was er dort erkannte: Er sah einen Mann, stark, kraftvoll, strahlend, ausgestattet mit hohem Selbstvertrauen. Da er an eine Sinnestäuschung glaubte, ging er dreimal weg und kam dreimal wieder – doch jedes Mal sah er das Gleiche.

Da glaubte er, dass dies sein wahres inneres Wesen sei und ging voller Hoffnung und Mut seines Weges weiter. Ab diesem Zeitpunkt begann er auch, sich so zu füh­len und sich dementsprechend zu verhalten wie jener Mensch, den er gesehen hatte. Und eines Tages – es waren einige Jahre ins Land gegangen – war er wirklich der geworden, der ihn aus dem Zauberspiegel angeblickt hatte.

Gibt es etwas, das nahezu alle Menschen vereint? Neben dem Aspekt, dass die Al­lermeisten keine Ziele für ihr Leben besitzen, fällt vor allem eine hervorstechende Eigenschaft ins Auge:

Mangelndes Selbstbewusstsein bzw. ein niedrig ausgeprägtes Selbstwertge­fühl.

Das ist natürlich den meisten Menschen bewusst und demzufolge suchen sie nach Lösungen. Sie lesen Bücher über Selbstbewusstsein, sie besuchen Psychologen, Psychotherapeuten – doch bei den meisten ändert sich relativ wenig.

Es kann sich auch so lange nur wenig ändern, solange wir die Lösung außerhalb unseres Selbst suchen. Natürlich können wir über das Lesen von Büchern, den Be­such von Seminaren, durch die Stunde beim Psychotherapeuten wertvolle Anregun­gen und Techniken erhalten – aber den Weg, um unser Selbstbewusstsein zur vollen Blüte zu bringen, den müssen wir selbst gehen!

Es ist sicherlich den meisten von uns bewusst, dass ein starkes Selbstbewusstsein eine Grundvoraussetzung für Erfolg ist. Zuerst muss ich Ziele haben und dann muss ich das Selbstbewusstsein besitzen, um sie beharrlich und unerschütterlich zu verfol­gen, gleich welche Hindernisse und Probleme auch zwischendurch auftauchen mö­gen. Doch darum zu wissen, dass einerseits ein starkes Selbstbewusstsein Voraus­setzung für großen Erfolg ist, sowie andererseits ein starkes Selbstbewusstsein tat­sächlich zu besitzen – das sind meist zwei ungleiche Schuhe.

Zunächst möchte ich Dir die wissenschaftlichen Gründe er­läutern, die verantwortlich dafür sind, warum der Erste ein starkes und der Zweite ein weniger starkes Selbstwertgefühl besitzt.

Albert Einstein ist der Meinung, dass jedes Kind als Genie geboren wird. Dieser Aus­sage möchte ich zustimmen. Als ich zum ersten Mal meinen kleinen Sohn Alexander im Krankenhaus besucht habe, habe ich mir auch die anderen Babys auf der Wach­station angesehen. Ich konnte keinen Unterschied feststellen, der das eine Kind für späteren Erfolg und das andere für späteren Misserfolg prädestiniert hätte.

Alle Kinder werden letztendlich perfekt geboren (lassen wir einmal die Kinder unbe­rücksichtigt, die bedauerlicherweise mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträch­tigung geboren werden). Doch was genau geschieht mit ihnen, sobald sie das Licht der Welt erblickt haben?

Sie werden in ein bestimmtes Elternhaus, in eine bestimmte Umgebung hineingebo­ren – und diese Umgebung beginnt das Kind zu beeinflussen, es zu prägen. Nun besitzen wir in unserer geistigen Welt nicht nur ein Bewusstsein, also einen Willen, den Verstand, die Vernunft, sondern eben auch ein Unterbewusstsein.

Dieses Unterbewusstsein steuert nicht nur die automatisierten körperlichen Vorgänge (wie etwa den automatischen Herzschlag, die Reinigung des Blutes, die Atmung usw.), sondern ist gleichzeitig auch dafür da, Informationen zu speichern sowie geis­tige und körperliche Vorgänge, die wir immer wieder benötigen, zu automatisieren.

Leider gilt das Prinzip des Unterbewusstseins nicht nur für positive, sondern auch für negative Ereignisse, Begegnungen, usw. Das heißt, es werden auch alle negativen Erlebnisse gespeichert und, wenn nötig, abgerufen. Stell Dir bitte einmal das Unter­bewusstsein wie ein leeres Glas vor: Wenn Du in ein leeres Glas Wasser hineinfüllst, kommt nur Wasser heraus – und eben kein Champagner!

Wenn Du das Pech (oder was auch immer) hattest, in eine Familie hineingeboren zu werden, in der man Dir permanent eingeredet hat, Du seiest zu dumm, zu schwach, zu klein, etc., dann darfst Du Dich nicht wundern, dass Du heute ein gering ausge­prägtes Selbstbewusstsein besitzt.

Die Harvard University in den USA hat in einer Untersuchung festgestellt, dass der durchschnittliche US-Amerikaner bis zum 18. Lebensjahr 150.000 negative Sugges­tionen auf diese Weise mitbekommt und speichert („Das schaffst Du nicht!“, „Du bist zu klein!“, „Du bist zu dumm!“, „Du bist zu jung!“, „Du bist ein Junge!“, „Du bist ein Mädchen!“, „Wir sind arm!“, „Du hast kein Talent!“, „Das ist zu gefährlich!“…). Ab dem 18. Lebensjahr kommen dann täglich weitere 22 negative Suggestionen hinzu – bis an unser Lebensende!

Hast Du dieses Prinzip verstanden? Dein Unterbewusstsein beeinflusst Dich zu 95 Prozent! Dein bewusster Verstand, also Dein Wille, dagegen nur zu fünf Prozent! Du glaubst das nicht?

Hast Du nicht schon erlebt, dass Du unbedingt einschlafen wolltest – aber Dein Un­terbewusstsein ließ das einfach nicht zu? Und hast Du nicht auch schon erlebt, dass Du vollkommen ruhig und sicher wirken wolltest (etwa bei einer Rede oder beim An­sprechen einer tollen Frau bzw. eines interessanten Mannes) – aber Dein Unterbe­wusstsein ließ Dich vor Aufregung erröten, die Hände feucht werden, die Knie „Beifall klatschen“ lassen? In diesen Fällen war Dein Unterbewusstsein einfach stärker als Dein Bewusstsein. Viele zur Intellektualität neigende Menschen wollen diesen Um­stand nicht wahrhaben, sondern sind der Meinung, sie könnten mit ihrem bewussten Verstand alles beeinflussen. Doch dem ist nicht so…

Bewusstsein und Unterbewusstsein verhalten sich wie der Kapitän eines Schiffes (= Bewusstsein) und sein Maschinist unter Deck (= Unterbewusstsein). Der Kapitän gibt die Befehle – und der Maschinist führt sie aus! Dabei prüft der Maschinist nicht, ob der Befehl richtig ist. Er wird es nicht wagen, einen anderen Kurs einzuschlagen als den, den der Kapitän vorgegeben hat. Der Maschinist besitzt weder die Fachkennt­nis, noch hat er die Befugnis, eine Entscheidung des Kapitäns aufzuheben und ei­genmächtig zu handeln. Er hat stets die Aufgabe, die Befehle schnell und genau auszuführen, und zwar automatisch, ohne jede Prüfung!

Genauso verhält sich Dein Unterbewusstsein! Doch was geben ihm die meisten Menschen ein? Hier ein paar Beispiele:

  • Ich schaff das nie!
  • Hoffentlich geht mein Geschäft nicht Pleite!
  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich diese tolle Frau (dieser interessante Mann) mit mir unterhalten wird.
  • Ich bin ein Versager!
  • Ich war schon immer ein Pechvogel.

Und dann wundern wir uns, wenn unser Unterbewusstsein genau diese Befehle ausführt!

Das Unterbewusstsein ist ein Ausführungsorgan!

Was in Deiner Vergangenheit durch Deine Umwelt in Dein Inneres gelangt ist, dafür kannst Du nichts. Da Du jetzt aber über die Vorgänge, die mit Deinem Unterbewusst­sein zusammenhängen, wesentliche Erkenntnisse und das notwendige Wissen be­sitzt, kannst Du sehr wohl darüber entscheiden, was Du ab sofort in Dein Inneres lässt! Wer nur Müll in sein Unterbewusstsein hineinfüllt (füllen lässt), der darf sich nachher nicht wundern, wenn nur Müll (sprich Misserfolg) von dort herauskommt.

Top-Tipp:

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Gast Montag, 09. Dezember 2019