Jürgen Höllers Erfolgs-Blog

02
Aug

Die Großen fressen die Kleinen!

Veröffentlicht von am in Management
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Dieses Zitat besaß in der weltweiten Wirtschaft viele Jahre Gültigkeit. Große Firmen schluckten kleinere Firmen und wurden noch größer. Größere Firmen schluckten große Firmen und wurden zu Mega-Firmen. Auf diese Weise entstanden riesengroße Konzerne, die sogenannten „Globalplayer“. Doch Ende der 90er-Jahre entstand dann eine neue Entwicklung mit dem Aufkommen des Internets und bald hieß es:

Die Schnellen fressen die Langsamen!

Die alten Regeln der Wirtschaft schienen außer Kraft gesetzt, denn: Die großen Konzerne mit ihren Tochterfirmen, Stabsabteilungen und Hierarchien hinkten der schnellen Entwicklung in den Bereichen Internet und Kommunikation hinterher (Gesetz der Physik: Je größer die Masse, desto träger.). Alsbald hieß es, dass die neuen, schnellen Firmen, die meist von jungen, offenen, flexiblen und wachen Geistern geführt wurden, aufgrund ihrer Schnelligkeit den alten „Elefanten“ den Rang ablaufen würden. Doch das „Kapital“ schlug zurück – und kaufte einfach die neuen Firmen oder beteiligte sich an den neuen Innovationen.

Doch in den letzten 10 Jahren begann dann eine Entwicklung, die bis heute überproportional an Bedeutung gewann – und weiter gewinnen wird:

Die Wissenden fressen die Unwissenden!

Es reicht nicht mehr aus groß oder schnell zu sein – es kommt darauf an, das richtige Wissen zu besitzen! Die Welt befindet sich in einem so rasanten Wandel, dass es so manchem Unternehmensführer schwindlig wird.

Bei unseren Kunden erleben wir es jeden Tag: Diejenigen Kunden, die schon seit vielen Jahren regelmäßig in ihre Aus- und Fortbildung investieren (sowohl in die persönliche als auch in die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter) haben heute die Nase vorn. Und zwar unabhängig davon in welchen Gebieten und Branchen sie tätig sind oder wer ihre Zielgruppe ist.

Und dann gibt es die „anderen“ Unternehmer und Führungskräfte, die vielleicht einmal einen hohen Wissensstand besaßen (Schule, Studium, Berufsausbildung), es jedoch in den letzten Jahren versäumten weiter zu lernen.

Doch das, was heute ein Mensch oder ein Unternehmen an Know-how besitzt, halbiert sich alle drei Jahre im Wert. Das heutige Wissen ist also in drei Jahren nur noch die Hälfte wert, in sechs Jahren 1/4, in neun Jahren 1/8 - und in 20 Jahren nur noch 1 %!
Was kann heute schon ein Arzt noch mit seinem Wissen von vor 20 Jahren anfangen? Was ein Steuerberater? Was ein Rechtsanwalt, Finanzberater, Techniker?

Auch ich selbst habe seit über 30 Jahren nicht damit aufgehört, mich permanent weiterzubilden. Jetzt gerade eben, wo ich diese Motivations-News erstelle, befinde ich mich auf dem Weg zu mehreren Seminaren – und im Gepäck befinden sich neben einigen Wirtschaftszeitungen auch eine Biografie und ein neues Buch über die Kunst der Menschenkenntnis.

Hier einige Fragen für Dich zur Beantwortung:

  • Für welche Seminare hast Du Dich für die nächsten zwölf Monaten bereits angemeldet?
     
  • Welche zehn Bücher hast Du parat liegen, die Du in den nächsten drei bis vier Monaten liest?
     
  • Welche Audio-Weiterbildungs-Produkte hörst Du in den nächsten Monaten während des Autofahrens, Joggens, Einkaufens, etc.?
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Gast Mittwoch, 17. Juli 2019