Jürgen Höllers Erfolgs-Blog

07
Jan

Die richtige Einstellung

Veröffentlicht von am in Persönlichkeit
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Im 19. Jahrhundert reiste ein berühmter Bischof durch das Land und traf mehrere Male mit religiösen und akademischen erfolgreichen Persönlichkeiten des Landes zusammen. Während dieser Reise erhielt er eine Einladung vom Präsidenten eines Colleges zu einem guten, auserlesenen Essen. Nach dem Essen versammelte sich die Gruppe im Kaminzimmer bei Cognac und Zigarren, um über die Zukunft zu diskutieren. Befragt danach, was er denn glaube, was die Zukunft bereithielte, wurde der Bischof augen­blicklich ernst und seine bisher vorherrschende Fröhlichkeit verschwand aus seinem Gesicht:

„Meiner Meinung nach sieht die Zukunft düster aus. Wir haben alles entdeckt, alles erfunden, alles geschaffen, was jemals zu entdecken, zu erfinden und zu schaffen war. Nun sehe ich nur noch, dass wir uns auf dem Weg der Selbstzerstörung befin­den. Wir gehen unserem eigenen Untergang entgegen.“

Nach diesen Äußerungen wurde es zunächst einmal still in der Gruppe. Schließlich ergriff der Präsident des Colleges das Wort: „Lieber Bischof, ich muss Ihnen zu mei­nem Bedauern widersprechen. Ich glaube keineswegs daran, dass wir uns vor einem Abgrund befinden, sondern rechne damit, dass eine Phase des Fortschritts, des Erfolgs, der Weiterentwicklung und des Wohlstandes kommen wird. Ich glaube, dass wir einer Zukunft entgegen sehen, wie es sie so positiv noch niemals zuvor gegeben hat. Ich will Sie nicht beleidigen, Eminenz, aber ich glaube daran, dass Dinge, von denen wir heute nur träumen, morgen Wirklichkeit sein werden.“

Der Bischof war erstaunt, denn niemand widersprach ihm normalerweise. „Welche Träume sollten denn noch wahr werden?“ – „Ich glaube, dass der Mensch eines Ta­ges lernt, wie die Vögel zu fliegen … vielleicht wird er sogar zum Himmel fliegen.“ – „Sie müssen verrückt sein!“ schrie der Bischof. „Das Fliegen ist alleine den Engeln vorbehalten!“

Damit beendete er die Diskussion, verließ wütend das Haus und die Gesellschaft hatte ein unrühmliches Ende. Der Name des Bischofs: Bill Wright! Ein paar Dekaden später verwirklichten seine Neffen Orville und Wilbur auf den windumwehten Salz­seen in Kitty-Hawk den Traum vom Fliegen.

Natürlich werden jetzt wieder einige Pessimisten (pardon: Realisten) anführen, dass es sich hier um einen Ausnahmefall gehandelt habe. Doch komischerweise wurden alle großen Leistungen, alle großen Erfolge von Menschen gebracht, die Ausnahmen verwirklichten. Mark Twain, der große nordamerikanische Erzähler, erkannte, dass jeder so lange ein Spinner ist, bis er mit dieser Idee erfolgreich ist. Ich ergänze: Dann ist er ein Genie!

„Die entscheidende Frage für Erfolg ist nicht, ob etwas machbar,

sondern ob es denkbar ist.“

- Jürgen Höller -

Um grandiose Dinge erfolgreich verwirklichen zu können, bedarf es eines unerschütterlichen Optimismus. Hierzu eine Definition aus einem philosophischen Wörterbuch: „Opti­mismus (lateinisch „optimum“, das Beste) ist, im Gegensatz zum Pessimismus, die­jenige Lebensanschauung oder Gemütsstimmung, welche die Dinge und Gescheh­nisse von der besten Seite auffasst, in allem einen guten Ausgang erhofft …“

Du siehst also, dass es nicht so sehr darauf ankommt, wie die Welt tatsächlich ist, sondern eher darauf, wie wir sie sehen. Dieselbe Situation wird ein Optimist grundle­gend anders beurteilen – und sich dementsprechend verhalten – als ein Pessimist. Dies wird vor allem dann deutlich, wenn etwas nicht so läuft, wie es ursprünglich ge­plant oder angestrebt war. In Indien gibt es hierfür ein passendes Sprichwort: „Jeder sieht die Welt durch die Brille, die für seine Augen passt.“

Es geht mir weniger um denjenigen Optimismus, den, gepaart mit positivem Denken, Traumtänzer an den Tag legen. Optimismus ist, wie positives Denken, nur dann sinnvoll, wenn beides auf ein Ziel gerichtet ist. Dieses Ziel muss ein in der Gesell­schaft vertretbares, nutzbringendes Ziel sein. Von jenen positiven Denkern, die auf der „rosa Wolke sieben“ schweben und den ganzen Tag frohlocken, „alles ist gut“, gibt es mehr als genug. Du solltest deshalb ein positiver Mensch sein, der nicht nur positiv denkt, sondern auch positiv und erfolgreich handelt. Habe demnach den Mut und die Energie, großen Erfolg für Dein Leben anzustreben – und Du wirst erleben, wie Du dabei mehr und mehr wächst und erfolgreicher wirst.

Es gibt keine zwei Grashalme, keine zwei Bäume, noch nicht einmal zwei Schneeflo­cken, die sich bis ins letzte Molekül gleichen. Und so gibt es auch keine zwei Men­schen, die absolut identisch sind – selbst eineiige Zwillinge unterscheiden sich von­einander. Alles ist demnach einzigartig! Und so wie jeder Mensch von seinem Aussehen her einzigartig ist, so hat auch jeder Mensch seine einzigartigen, individu­ellen Talente und Begabungen.

Jeder Mensch ist von Gott, der Natur, dem Schicksal, dem Universum (wähle selbst aus, was zu Deiner Weltanschauung passt) geschaffen worden, sein Talent zur Ent­faltung zu bringen und erfolgreich zu sein. Möglicherweise hat Dich das Leben ein wenig vom Erfolgs-Kurs abgebracht, aber Du wirst erstaunt sein darüber, was in Dir steckt – wenn Du es glauben kannst! Dieser Glaube ist es, der so stark ist, Dir das in Deinem Leben zu ermöglichen, was Du Dir wünschst.

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Gast Sonntag, 18. August 2019