Jürgen Höllers Erfolgs-Blog

28
Feb

Die Wichtigkeit der Ernährung

Veröffentlicht von am in Gesundheit
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Warum sind wir zu dick?

Einen guten, gesunden, schlanken und attraktiven Körper zu haben, ist doch eigentlich ganz einfach:

Iss ein bisschen weniger, spar ein bisschen Fett, nimm hier und da ein bisschen we­niger zu Dir – und schon schaust Du super aus!

Ist das bei Dir nicht der Fall? Du kennst auch nicht viele, bei denen es so einfach ist? Die Motivationstrainer haben bei der Ernährung versagt? Komisch, aber genau das suggerieren uns doch die Massenmedien: Mach die neue Diät, mach das neue Ernährungsprogramm – und in 14 Tagen hast Du die Bikini-Fi­gur. Und seit Jahrzehnten glauben wir den Medien (vor allen Dingen den Frauenzeit­schriften…), kasteien uns – mit dem Ergebnis, dass wir mit jeder Diät ein klein wenig dicker (demotivierter und frustrierter…) sind als vorher.

Schuld daran ist unser Reptiliengehirn. Im Reptiliengehirn ist unser genetisches Ge­dächtnis gespeichert, also alles, was der Mensch im Laufe seiner Evolution erlebt hat, u. a. auch immer wieder Hungersnöte. Denn in der Urzeit hatte der Mensch, wenn er morgens aufstand, nur einen bewussten – und unbewussten – Gedanken:

TAGESZIEL = ICH MUSS ÜBERLEBEN!!!

Der Neandertaler dachte nicht darüber nach, ob er vielleicht mit ein paar Pfund zu viel auf den Rippen, nicht die optimale Badehosenfigur hat und dass er mit ein biss­chen zusätzlichen Gewichtsvorräten an den Hüften vielleicht nicht dem Ideal der Steinzeit-Tageszeitung entsprach. Der Neandertaler war froh, dass sein Körper ein unendlich intelligentes System war und er erfolgreich überlebte.

Und zwar so intelligent, dass der Körper den schlechten Phasen der Nahrungsauf­nahme vorbeugte. Und zwar ganz einfach dadurch, dass der Körper in den guten Zeiten (also wenn das Mammut oder das Wildschwein erlegt war und viel Nahrung aufgenommen werden konnte) einen Teil dieser Nahrung in Vorräte, direkt am Kör­per, anlegte. Die Motivation des Körpers war: Alles speichern!

War ja auch ganz praktisch und machte Sinn: Die Vorräte am Körper mussten nicht lange eingepackt, versteckt oder haltbar gemacht werden. Sie waren quasi immer verfügbar, jederzeit, an jedem Ort und direkt verzehrbar.

Fett ist, rein evolutionsbedingt gesehen, nichts anderes als ein Nahrungsvorrat für schlechte Zeiten.

Gab es gar einmal eine längere Hungersnot oder eine Zeit der Völkerwanderung, dann lernte der Körper des Steinzeitmenschen, mit weniger Nahrungsaufnahme aus­zukommen. Und das ist das Problem noch heute: Verringert man die Nahrungsauf­nahme, schaltet der Körper in den Energiesparmodus um. Der menschliche Körper passt sich also der Nahrungsaufnahme an.

Was aber lief beim Neandertaler genau ab?

Nun, wenn der Neandertaler auf der Jagd erfolgreich war und gute Beute machte und sich jeder in der Sippe die dop­pelte Anzahl an Kalorien zuführte, die er eigentlich zur Aufrechterhaltung des Körpers benötigte, wurde die überschüssige Kalorienzahl einfach im Körperfett geparkt.

Wenn es dann einmal eine kürzere oder längere Phase der verminderten Nahrungs­aufnahme gab, weil der Mann keine Beute heimbrachte, handelte der Körper sofort und zog seine Energie aus diesem Vorrat, um den Körper weiter leistungsfähig und am Leben zu halten.

Also eine mehr als sinnvolle, ja geradezu geniale, Einrichtung im menschlichen Kör­per. Problem:

Heute haben wir keine längeren Phasen mehr, in denen wir keine Beute heimbrin­gen. Der Erfolg der Evolution: Die Supermärkte sind von oben bis unten voll mit Mammutfleisch und jeder an­deren geschmacklichen Explosion. Unsere Kühlschränke sind voll, unsere Vorrats­schränke sind voll, überall werden wir mit einer Flut an emotionalen Werbebotschaften geradezu bombardiert.

„Trink mich, iss mich, genieß mich, schluck mich…!“

Die Folge: Unser Hüftgold, unsere Notvorräte, nehmen Jahr für Jahr um ein bis zwei Pfund im Durchschnitt zu. Irgendwann reicht es uns dann mit unserem Körper, den wir im Spiegel sehen und der Schmerz wird so groß, dass unsere Selbstmotivation überwiegt und wir beschließen, das Hüft­gold aufzulösen: Wir starten eine Diät!

Wir Schlauberger haben also vor, mittels einer ein- bis vierwöchigen Crash-Diät, möglichst viele überschüssige Köpervorräte loszuwerden – doch damit lösen wir ei­nen Streik im Körper aus. Der Körper rebelliert und startet durch jede Diät ein demotivierendes Panik­programm.

Zurück in die Steinzeit: Der Neandertaler brachte einige Tage keine Beute heim und der Körper glich dies in den ersten Tagen einfach durch seine Körpervorräte aus. Doch spätestens am 4. Tag mit deutlich weniger Nahrungsaufnahme, schaltet der Körper in „Notfall-Funktion“ um. D. h. der Körper fängt an, seinen Kalorienverbrauch, so stark wie es ihm möglich ist, herunterzufahren.

Denn in der Steinzeit war ja nicht sicher, wann überhaupt die nächste Beute erlegt wird. Je länger der Körper also von seinen Notfallreserven zehren konnte, desto bes­ser war das Überleben gesichert. Jegliche Motivation drehte sich schließlich um das Überleben!

Erkenne den Sinn einer richtigen und guten Ernährung:

  • Ohne zu hungern, iss Dich satt!
  • Bekomme und halte Dein Wunschgewicht!
  • Entgifte Deinen Körper!
  • Baue grenzenlose Energie auf!

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