Jürgen Höllers Erfolgs-Blog

15
Nov

Einen Coach haben – Motivation pur

Veröffentlicht von am in Persönlichkeit
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Immer wieder werde ich von Seminarteilnehmern gefragt, ob ich denn selber einen Coach auf dem Weg zu meinem Erfolg hatte. Meine Antwort darauf lautet: Ja und nein!

Nein, weil ich nie einen einzigen Coach hatte. Ja, weil es in bestimmten Lebensab­schnitten einzelne Menschen gab, von denen ich lernte und die ihr Wissen an mich weitergaben, ich lernte also von mehreren Coaches.

 

Ich lehne es persönlich ab, sich zu stark auf einen einzigen Coach zu lange zu kon­zentrieren, denn die Gefahr besteht darin, dass wir nicht nur von ihm lernen und uns positiv beeinflussen lassen, sondern möglicherweise zu stark, zu sehr, zu einer ein­zelnen Person aufschauen. Oder wie sagte doch Plato:

„Glaubst Du, man könnte mit etwas in Bewunderung verkehren,
ohne es nachzuahmen?“

Andererseits bringt es eminente Vorteile, sich von Menschen coachen zu lassen. Wenn diese Coaches Experten oder sogar Kapazitäten, Koryphäen, auf ihrem Spe­zialgebiet sind, kann man den Weg abkürzen und in wesentlich geringerer Zeit als sie selber, ihr Wissen übernehmen und seine Ziele erreichen.

Auch ich hatte Coaches, von denen ich sehr viel lernen durfte. Nehmen wir bei­spielsweise einmal Prof. Samy Molcho: Er war einer der größten und erfolgreichsten Pantomimen der Welt, verabschiedete sich erst mit 54 Jahren von der aktiven Bühne, nahm eine Professur an, an der Universität für bildende Künste in Wien und lehrte dort das Thema Körper­sprache. Gleichzeitig referierte er weiterhin über sein Spezialgebiet auch in Vorträ­gen und Seminaren. Ich habe bei Prof. Samy mehrere Ausbildungen genießen dürfen – und ich genoss es nicht nur, ihn als äußerst sympathischen und Vertrauen erwe­ckenden Menschen kennenzulernen, sondern lernte unglaublich viel über das Gebiet der Körpersprache.

Oder auch mein erster Trainer P. A. Müller: Als ich 1986 das erste 1-Tages-Ver­kaufsseminar besuchte (ich vergesse nie den Preis: 149 DM, veranstaltet von der IHK Würzburg), war ich von seinem Auftreten, von seiner Fähigkeit zu sprechen und Menschen zu überzeugen, mehr als begeistert. In kürzester Zeit besuchte ich alle bei ihm angebotenen Seminare und eignete mir wiederum sein Wissen an.

Nun wirst Du mich fragen, warum ich es dennoch kritisch sehe, sich zu stark mit ei­nem einzelnen Coach zu identifizieren. Ich möchte Dir die Antwort geben:

Kein Mensch hat nur Stärken und positive Seiten. Jeder Mensch hat auch Schwä­chen, Charakterfehler und Nachteile. Das ist nicht schlimm, es ist ganz normal. Auch ich habe eine Menge Schwächen (frag nur mal meine Frau Kerstin…).

Wenn wir uns zu stark mit einem einzelnen Menschen identifizieren und ihn als Coach auf ein zu hohes Denkmal stellen (ihn dadurch meist zu stark kopieren), so übernehmen wir in der Regel nicht nur die positiven, sondern auch die negativen Seiten seines Wesens, seines Charakters, seiner Handlungen.

Ich persönlich propagiere deshalb, dass wir von verschiedenen Coaches lernen. Dies schließt überhaupt nicht aus, sich eine bestimmte Zeit von einem einzelnen Coach beraten und unterstützen zu lassen. Doch dann wird es irgendwann Zeit, sich von seinem Coach wieder zu lösen – und vielleicht vom nächsten Coach wiederum Neues zu lernen und den Erfolg steigern.

Man sollte allerdings aufpassen, dass man seine Coaches nicht vergisst oder sie später verleugnet. Wenn man von einem Coach lernen darf, sollte man sich liebevoll von ihm verabschieden – und sich später immer daran erinnern, dass man von ihm/ihr lernen durfte.

Und man sollte zu seinen Coaches später immer stehen, Werbung für sie machen, und sich nicht mit fremden Federn schmücken. Aber das ist meine persönliche Mei­nung und hat wohl eher etwas mit Charakter zu tun.

Es passiert mir sehr oft, dass in meinen Seminaren Seminarteilnehmer kommen, und mich fragen, ob ich nicht ihr persönlicher Coach sein könne. In der Regel frage ich sie dann, ob sie denn bereits das Lifing® Seminar (= die Kunst erfolgreich und glück­lich zu leben) gebucht haben. Und einige antworten mir daraufhin dann „Herr Höller, das habe ich jetzt nicht von Ihnen erwartet, dass Sie mir ein Seminar verkaufen. Ich fragte Sie ja, ob Sie mein persönlicher Coach sein wollen.“ Und ich antworte dann: „Sie möchten, dass ich Ihr persönlicher Coach bin, aber Sie sind nicht bereit zwei wichtige Dinge zu tun:

  1. Eine im Vergleich zu dem, was Sie erhalten werden, geringe Summe zu investie­ren!
  1. Den ersten Ratschlag des von Ihnen gewünschten Coaches, also von mir, „besu­chen Sie das Lifing® Seminar“ gleich zu befolgen!

Wie kommen Sie ansatzweise auf die Idee, ich könne Ihr Coach sein? Wenn man sich einen Coach für eine bestimmte Zeit, ein Projekt, ein bestimmtes Wissensgebiet sucht und schließlich findet, dann muss man auch bereit sein, ihm/ihr zu vertrauen.

Es ist für mich ein absolutes Wunder, dass Menschen daran glauben, ein Coach könne ihnen helfen ein besseres Leben zu führen – aber wenn sie dann einen sol­chen gefunden haben, ignorieren sie einfach das meiste, was sie als Empfehlungen bekommen und setzen ihre Energie lieber anderweitig ein…

Wenn Du möchtest, dass ich Dein Coach bin, der Dir aufzeigt, wie Du mehr Erfolg erzielst, dann lade ich Dich ein, mein 2-Tages-Intensiv-Seminar „Power-Days“ zu einem supergünstigen Kennenlern-Preis zu besuchen:

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Gast Sonntag, 18. August 2019