Jürgen Höllers Erfolgs-Blog

02
Jul

Murphys Gesetz

Veröffentlicht von am in Finanzen
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Murphys Gesetz lautet zusammengefasst:

Was auch immer schiefgehen kann, wird schiefgehen!

Vielleicht wunderst Du Dich, dass ich, als einer der bekanntesten Propagatoren des positiven Denkens im deutschsprachigen Raum, auf dieses Gesetz eingehe. Widerspricht es nicht dem positiven Denken?

Nun, in meiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmensberater, Coach, Motivations- und Erfolgstrainer konnte ich genau dieses Phänomen feststellen.

In der Praxis bedeutet dies:

Von allen Dingen, die schiefgehen können, geht die Sache schief, die am teuersten ist und zwar zur falschen Zeit am falschen Ort!

Oder: Alles dauert immer länger, als man es plante!

Und: Alles kostet am Ende immer mehr, als man vorher kalkulierte!

Hier ein paar Beispiele:

 

Beispiel 1:

Ein Unternehmer plant die Eröffnung einer neuen Filiale und legt dafür einen Eröffnungstermin fest – am Ende muss die Eröffnung um einige Wochen verschoben werden (bestes Beispiel derzeit, der Berliner Flughafen).

Beispiel 2:

Es soll ein neuer Fitness-Club eröffnet werden, es wird ein genauer Investitionsplan erstellt – am Ende gibt es eine große Deckungslücke, die nun kurzfristig zu füllen ist.

Beispiel 3:

Jemand baut ein Haus, lässt vorher sämtliche Kosten von einem Architekten kalkulieren – am Ende wird das Haus 15 % teurer, als vorgesehen.

Nun, was fängt man mit dieser Erkenntnis von „Murphys Gesetz“ an?

Es heißt nichts anderes, als dass man immer dreigleisig bei seinen Planungen fährt:

Man plant seriös und normal, dies ist der „Best-Case“.

Anschließend erstellt man eine zweite Planung, bei der man sowohl von der Dauer, als auch von den Kosten eine Differenz einplant – „Normal-Case“.

Und schließlich erstellt man einen Plan, bei dem die Dauer und die Kosten (oder auch die zu erwartenden Umsätze) gehörig von der Planung abweichen – „Worst-Case“.

Und dann sorgt man dafür, dass man von keinem der drei Fälle überrascht wird und in Verlegenheit oder Schwierigkeiten gerät.

Außerdem geht man so vor, dass man den „Best-Case“ anpeilt und danach vorgeht – aber in der Außendarstellung (gegenüber Banken, Geschäftspartnern, Öffentlichkeit, Kunden, etc.) immer von Anfang an den „Worst-Case“ veröffentlicht.

Wenn ein Projekt früher als erwartet fertiggestellt wird, wird der Initiator gefeiert.

Wenn ein Haus am Ende genauso teuer ist wie geplant, gleicht dies einem Wunder und man wird als „Genie“ angesehen.

Wenn aber ein ursprünglicher Plan verfehlt wird, kann dies unglaubliche Schwierigkeiten bedeuten, bis hin zum Aus eines Projektes – oder sogar zur Insolvenz!

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