Jürgen Höllers Erfolgs-Blog

14
Mai

Spare doppelt so viel!

Veröffentlicht von am in Finanzen
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Wer zu einem Vermögen kommen möchte, der muss sparen. Aber sparen ist ein ne­gativ besetztes Wort. Warum nennen wir es nicht „investieren“?

Die Erfahrung zeigt mir, dass viele Menschen zwar mit diesem System starten – aber es dann unterwegs wieder aufgeben…

 

Kannst Du Dich noch erinnern? Jeder Mensch sollte mindestens 10 % seines Ein­kommens sparen. Erfolgreiche Menschen sparen 20 %, spätere Multi-Millionäre so­gar bis zu 50 % ihres Einkommens. Wer unter gar keinen Umständen 10 % sparen kann (wobei dies meistens nicht stimmt!), schreibt einmal 4 Wochen lang alle Ausga­ben auf, die getätigt werden, aber WIRKLICH ALLE: Was rauchst Du, was trinkst Du, welche Zeitungen kaufst Du, wann gehst Du aus, usw. Du wirst überrascht sein, wel­che Ausgaben Du entdeckst, die nicht absolut notwendig sind.

Nehmen wir ein Beispiel: Jemand verdient als normaler Arbeitnehmer 1.500 € netto. Davon spart er 10 % = 150 € per Sparplan jeden Monat. In einem Jahr sind das 1.800 €.

Nun gilt aber eine goldene Regel:

Man sollte von jeder Lohn-/Gehalts-/Gewinnerhöhung, die man erzielt, nicht nur 10 % sparen, sondern die Hälfte, also 50 %!

Nun wird dieser Mensch befördert und leitet eine Gruppe von Kollegen als Gruppen­leiter. Damit einhergehend erhöht sich sein Monatseinkommen von 1.500 € auf 1.800 €. Von diesen 300 €, die er mehr verdient, spart er 150 € zusätzlich, wenn er die „goldene Regel“ anwendet, also von jeder Einkommenserhöhung 50 %, die Hälfte, zusätzlich spart. Damit hat er seine Sparquote von 150 € auf 300 € erhöht.

Zwei Jahre später bekommt er weitere Verantwortungsbereiche übertragen und stei­gert sein Einkommen inklusive Bonus und Gewinnbeteiligung auf 2.200 € netto – von diesen zusätzlichen 400 € Monatsgehalt spart er weitere 50 % = 200 €, so dass er nunmehr bereits 500 € pro Monat spart, ohne dass es ihm also schlechter geht. Im Gegenteil: Er hat nun 350 € netto mehr zur freien Verfügung und seine Sparleistung glatt verdreifacht!

Nun, als Angestellter ist dies relativ leicht zu bewerkstelligen, ist doch die Höhe des Einkommens immer halbwegs klar. Lediglich durch Gehaltserhöhungen verändert sich dementsprechend die Sparquote, also meistens einmal pro Jahr.

Schwieriger ist es jedoch bei Selbstständigen! Menschen, die ihr Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit generieren, neigen

  1. dazu, sich selber schlechter zu bezahlen, als einen fremden Dritten,
  1. dazu, den Großteil ihrer Gewinne immer im Unternehmen zu belassen, und
  1. und das ist das Fatalste, oft jahrelang immer das gleiche Geld für eine immer hö­here Leistung zu nehmen!

Beispiele:

Ein Fitness-Club verlangt 39 € Monatsbeitrag. Mitglieder, die seit 5 Jahren Mitglied sind, zahlen nach 5 Jahren immer noch den gleichen Monatsbeitrag von 39 €. Mitt­lerweile wurde das Gas wesentlich teurer, der Strompreis ist explodiert, die Mitarbei­ter bekamen mehrere Gehaltserhöhungen und die Einkaufspreise für neue Geräte und Maschinen sind gestiegen. Eigentlich also hätte der Fitness-Club seinen Beitrag in diesen fünf Jahren um mindestens 6 – 8 € erhöhen müssen – was er aber nicht getan hat. Ergebnis?

Der Gewinn pro Mitglied ist deutlich gesunken. Da bei den meisten Fitness-Clubs jedoch der Gewinn pro Mitglied schon relativ bescheiden ausfällt, kann es sogar sein, dass das Ergebnis pro Mitglied ins Minus gerutscht ist. Dies lässt sich nur ausglei­chen, indem die Mitgliedszahlen deutlich gesteigert werden. Doch da diese Möglich­keit aufgrund der räumlichen Umstände irgendwann begrenzt ist, lassen sich gestie­gene Kosten durch Mitgliedserhöhungen immer nur eine gewisse Zeit amortisieren.

Gegenbeispiel:

Mein Freund und Cheftrainer Mike Dierssen, baute zusammen mit seinem Partner Raimond Giesen, den Impuls Fitness-Club in Oldenburg auf. Das Impuls Fitness-Studio gilt heute, mit fast 3.000 Mitgliedern und einem Beitrag, der im oberen Seg­ment angesiedelt ist, zu den erfolgreichsten und führenden Fitness-Clubs im deutschsprachigen Raum. Mike und Raimond haben eine Klausel in ihren Mitglieds-Verträgen, dass sich der wöchentliche Mitgliedsbeitrag alle 3 Monate um 29 Cent erhöht. Die gestiegenen Beiträge gleichen nicht nur die Inflation aus, sondern bringen darüber hinaus sogar noch einen deutlichen Gewinn. Und die Mitglieder? Die lesen zwar diesen Punkt in ihren Vertragsbedingungen durch – aber wen jucken schon 29 Cent…?

2. Beispiel: Jürgen Höller und sein Lifing®-Seminar:

Fast acht Jahre lang habe ich die Seminare „Lifing® - Motivation und Erfolg“ immer zum gleichen Preis verkauft. In diesen acht Jahren haben die Mitarbeiter immer hö­here Löhne bekommen, wir haben größere und teurere Räume bezogen, bei den Seminaren kam eine immer bessere Technik zum Einsatz, hochwertigere und aus­führlichere Teilnehmerunterlagen, usw. Mit einem Wort: Eigentlich erhielten wir nach acht Jahren von jedem Kunden 30 % weniger als zuvor. Als mir dies einmal so richtig deutlich und klar wurde, haben wir beschlossen, auch diese Seminare preislich an­zuheben. Das Ergebnis? Es meldeten sich mehr Menschen denn je an, um als Teil­nehmer dabei sein zu können!

3. Beispiel:

Es gibt viele Hotels, die jahrelang den gleichen Zimmerpreis verlangen. Dem gegen­über steht mein persönliches Lieblings-Hotel im deutschsprachigen Raum: Das „Sport und Wellnesshotel Stock“ im wunderbaren Finkenberg (Zillertal). Jedes Jahr, wenn wir unseren Weihnachts-/Silvesterurlaub dort verbringen, zahlen wir 3 – 5 € pro Person mehr. Das Gleiche in meinem Lieblings-Urlaubshotel, „The Residence Mauri­tius“. Automatisch werden die Übernachtungspreise pro Person um 3 – 6 € ange­passt. Bin ich nun sauer und fahre nicht mehr dorthin in den Urlaub? Natürlich nicht! Es ist vollkommen klar, dass es mir lieber wäre, ich würde über 20 Jahre hinweg im­mer den gleichen Zimmerpreis bezahlen, aber ich verstehe es, dass auch diese Ho­tels die jährlich steigenden Kosten kompensieren müssen.

Deshalb ist es nichts Verwerfliches, wenn Unternehmen den Preis für ihre Produkte oder Dienstleistungen durchschnittlich um 3 - 5 % jährlich erhöhen (oder vielleicht nicht ratierlich jedes Jahr, dafür aber um 10 % alle paar Jahre).

Und wenn Du als Selbstständiger noch ein Auge oder einen Finger auf der Kosten­bremse hast, und nicht die gestiegenen Einnahmen gleich wieder ausgibst, dann werden sich Dein Gewinn und Dein Einkommen steigern. Von jeder Einkommens­steigerung investierst Du wie viel in Deinen Reichtum? Richtig: 50 % von Deiner Ein­kommenserhöhung!

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Gast Sonntag, 18. August 2019