Jürgen Höllers Erfolgs-Blog

12
Jul

Tasse Kaffee gefällig?

Veröffentlicht von am in Management
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Trinkst Du gerne eine schöne, heiße, frische Tasse Kaffee? Dann hast Du vielleicht schon einmal Jacobs-Kaffee getrunken oder kennst zumindest seinen Namen. 1895 eröffnete Johann Jacobs im Alter von 26 Jahren einen Kolonialwarenladen, wo er mit Kakao, Schokolade aber auch Tee und Kaffee handelte. Aufgrund seiner Handelserfolge konnte Jacob 1907 seine erste Kaffeerösterei in Bremen gründen.

 

Nach den großen Erfolgen in seiner Gründerzeit erfolgte schließlich der jähe Absturz durch den 1. Weltkrieg. Von 1914 an verlor er sein gesamtes Vermögen, denn es gab keinen Kaffee mehr zu verkaufen. Dies hielt an bis 1925. Doch Johann Jacobs hielt eisern durch. Er gab nicht auf, sondern begann von vorne. Als es wieder Kaffee gab, knüpfte er rasch an seine Erfolge an. Unter anderem war er einer der ersten im Nahrungsmittelbereich, der intensiv Werbung betrieb und damit für seinen „Jacobs-Kaffee“ (Jacobs Krönung – für die Liebsten nur der beste Kaffee) eine echte Marke schuf.

Doch ereilte ihn zum zweiten Mal ein Schicksalsschlag: Der 2. Weltkrieg brach 1939 aus. Doch wieder hielt er eisern durch. Zuerst stieg er als Ersatz auf Gerstenkaffee um, als es auch diesen nicht mehr gab, auf Tee.

Unbeirrbar machte er weiter bis 1948, ehe er dann durch die Währungsreform schließlich in kürzester Zeit wieder zu alter Größe zurückkehrte – und erfolgreicher war denn je zuvor.

Hier aus einem Interview sein Kredo das alles ausdrückt, was ihn so erfolgreich machte:

„Menschen, die es zu etwas bringen wollen, müssen sich ein Ziel stecken, wonach sie streben. Aber es darf nicht etwa ein Ziel sein, das in greifbarer Nähe liegt, sondern es muss so weit gesteckt sein, dass es fast unerreichbar scheint. Dadurch mehren sich unsere Kräfte.“

Diese Grundzüge hielt das Unternehmen auch noch nach seinem Tod 1958 weiter bei, wurde immer erfolgreicher, ehe es schließlich die Süßwaren-Marke „Suchard“ übernahm. Heute ist es Bestandteil vom amerikanischen Multikonzern „Kraft“.

Was können wir von Johann Jacob lernen?

  1. Stecke Dir ein Ziel! Stecke Dir ein großes Ziel! Stecke Dir ein möglichst großes Ziel!
  2. Dieses Ziel mag unerreichbar sein – aber es merzerisiert Deine Kräfte!
  3. Strebe nach diesem Ziel!
  4. Halte eisern durch, auch wenn es zwischendurch so erscheint, als ob Du am Ende bist.
  5. Wenn Du eisern genug durchhältst, kommen auch wieder bessere Zeiten und Du wirst am Ende gewinnen!

„Der Reichtum liegt im Glauben!“

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